Presseberichte

SPD Allendorf-Lumda fordert: Keine Kürzungen im Bedarfs- und Entwicklungsplan der Feuerwehr Allendorf/Lda.

Die Arbeit der Feuerwehr verdient höchste Anerkennung. In Hessen gibt es ca.
72.300 Menschen, die sich in den freiwilligen Feuerwehren engagieren. Sie nehmen
eine anstrengende Ausbildung in Kauf, sie bilden sich regelmäßig fort und
spezialisieren sich, sie opfern ihre Freizeit. Schließlich sehen sie der Gefahr ins Auge
und packen an, wenn andere Menschen in Not sind. Dazu gehören auch die Frauen und
Männer der Feuerwehr Allendorf/ Lumda, für ihren Einsatz und ihr Engagement gebührt ihnen Respekt
und Anerkennung.
In einer Zeit, in der viele Menschen beruflich immer mehr unter Druck geraten und
in der es nicht mehr selbstverständlich ist, dass der Wohnort auch gleichzeitig der
Arbeitsplatz ist, wird es immer schwieriger ehrenamtlich Aktive zu finden und zu binden.
Da Brandschutz und allgemeine Hilfe in erster Linie Aufgaben der Kommunen sind,
müssen wir alles Mögliche tun, um die Einsatzstärken unserer Feuerwehr
zu erhalten und die Bemühungen um den Nachwuchs zu unterstützen.
Die vor allem von der CDU Fraktion geforderte und von den anderen Fraktionen
weitgehend unterstützte Kürzung der Mittel des Bedarfs- und Entwicklungsplans
und die Streichung der Anschaffung eine Einsatzkommandowagens für die
Feuerwehr im diesjährigen Haushaltsplan ist ein Signal in die falsche Richtung. Diese
geplanten Maßnahmen werden die
Motivation, sich für das so dringend notwendige Ehrenamt im Dienste der
Allgemeinheit einzusetzen, nicht stärken. Sie werden für verständliche Frustration
und Missstimmung bei denen sorgen, die sich für unser aller Wohl einsetzen –
nämlich die freiwilligen Einsatzkräfte der Feuerwehr Allendorf/Lumda.
Um das zu verhindern, werden wir, die SPD Fraktion in der
Stadtverordnetenversammlung, den geplanten Kürzungen der Mittel für die
Feuerwehr nicht zustimmen und die Anschaffung eines Einsatzkommandowagens
weiter unterstützen.