Presseberichte

Neuwahlen im SPD-Ortsverein Allendorf-Lumda

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Allendorf-
Lumda standen die Neuwahlen des Vorstands und Ehrungen langjähriger

Parteimitglieder.
Frank-Tilo Becher, SPD Landtagsabgeordneter und seit Ende Januar
neu gewählter Vorsitzender des SPD Unterbezirks Gießen sprach in dieser
Funktion sein erstes Grußwort. Er wies der SPD vor Ort die Rolle der
Kümmerer zu, die zukünftige Lösungen und Vorschläge anbieten und fordern
müssten, damit sich die Sorge, im ländlichen Raum „abgehängt“ zu werden, nicht
verstärke.
Allendorf für die Zukunft als Wohnort attraktiv zu machen und aktiv zu gestalten,
sei eine der wichtigsten Aufgaben, war die Mahnung von Landrätin
Anita Schneider. Sie wies darauf hin, dass Mobilität, die Bereitstellung von
bezahlbaren und kleineren Wohnungen, die Revitalisierung der Ortskerne und die
Förderung des Tourismus im Vordergrund der Aktivitäten der politisch
Verantwortlichen in Allendorf stehen müsse. Frau Schneider bedauerte,
dass die Mehrheit der Allendorfer Stadtverordneten den Antrag der

SPD-Fraktion nicht folgen konnte und der Gesellschaft für sozialen Wohnungs-
bau und Strukturförderung nicht beigetreten ist. Es ständen auch Fördergelder der

hessischen Stadt- und Dorfentwicklung zur Verfügung.
Was tun wir als SPD-Allendorf? Diese Frage stellte die Vorsitzende Brigitte
Heilmann.
Wir sprechen als Vorstandsmitglieder sowohl in der Bevölkerung als auch in unserer
Funktion als Mandatsträger*innen in der Kommunalpolitik die für die
Entwicklung der Stadt relevanten Themen an und bringen auf allen Ebenen
Anregungen, Sorgen und Kritik aus der Bevölkerung an den entsprechenden
Stellen ein. Wir setzen genau da an, wo wir Defizite erkennen, üben konstruktive
Kritik, wo sie angebracht ist und bringen uns aktiv ein, wo Handlungsbedarf ist.
Dabei haben wir kurzfristig Machbares ebenso im Blick wie langfristig
Wünschenswertes, ohne die besonderen Probleme einer finanzschwachen
Kommune im ländlichen Raum außer Acht zu lassen.
Wir stellen allerdings fest, dass in der Allendorfer Verwaltungsspitze vor allem der
Mangel verwaltet wird, Klagelieder angestimmt werden, aber vorhandene
Vorschläge und Ideen nicht energisch genug vorangetrieben und neue Konzepte
nicht entwickelt werden.
Wir unterstützen nach wie vor die Reaktivierung der Lumdatalbahn, die
selbstverständlich nur im Zusammenhang mit der Mobilität der Bewohner der
“Bergdörfer” gesehen werden kann.
Die SPD treibt die Entwicklung eines Leitbildprozesses für Allendorf im Jahr 2030
voran. Ein entsprechender Antrag liegt der Verwaltung vor und wird in
den nächsten Wochen in der Stadtverordnetenversammlung diskutiert.
Wir unterstützen die Entwicklung Allendorfs zu einer jugendgerechten Gemeinde, in
der Jugendliche ein aktives Mitspracherecht haben sollen.
Wir werden die Themen bezahlbare Wohnungen, kleinere Wohnungen für

Allendorf , Strukturentwicklung und Innenstandentwicklung im Auge behalten.
Als langjährige Parteimitglieder wurden geehrt:
60 Jahre Friedrich Wissner ( ehem. Gemeindevertreter, Stadtverordneter
und Stadtrat)
50 Jahre Dieter Klaas (ehem. Gemeindevertreter, Stadtverordneter und
Stadtverordnetenvorsteher)
50 Jahre Herbert Lotz ( ehem. Stadtverordneter und Stadtrat)
40 Jahre Norbert Grün
25 Jahre Kerstin Lotz
25 Jahre Gerhard Rühl
25 Jahre Ingrid Rühl ( ehem. Stadtverordnete)
Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Brigitte Heilmann als Vorsitzende
einstimmig wiedergewählt.
Weiter Vorstandsmitglieder sind nach dieser Wahl:
stellv. Vorsitzende: Annette Bergen-Krause, Björn Keil und Jonathan Peper
Schriftführer: Herbert Wallon
Rechner: Apala-Raphael Omokoko
Beisitzer*in: Karlheinz Erbach , Gernot Schäfer, Gerlinde Damm