Presseberichte

Offener Brief zum Coronavirus

Liebe Mitbürgerinnen,
liebe Mitbürger!
Liebe Genossinnen,
liebe Genossen!

Wir erleben momentan weltweit eine noch nie dagewesene Situation.
Kein Erdbeben, keine Überschwemmung oder Dürrekatastrophe beherrscht
die Schlagzeilen, sondern die weltweite Bedrohung durch ein neuartiges
Virus stellt uns alle vor nicht geahnte Herausforderungen.
Diese Gefahr müssen wir ernst nehmen, aber trotzdem ruhig und besonnen
bleiben.
Ernst nehmen heißt: Kindergärten, Schulen und Universitäten bleiben
geschlossen, Veranstaltungen müssen abgesagt werden, Restaurants, Bars und viele
Geschäfte sind nicht geöffnet, Betriebe stellen ihre Produktion ein,
Gewerbetreibende haben keine Aufträge, Menschen werden in Kurzarbeit geschickt
oder erhalten ihre Kündigung, Sozialkontakte müssen rigoros
eingeschränkt werden. Viele sind bedrückt, verunsichert und verängstigt und wissen
nicht, wie ihr Leben weitergeht und was in den nächsten Wochen auf sie
zukommt.
Ruhig und besonnen können wir aber trotzdem bleiben, wenn wir akzeptieren, dass
alle Maßnahmen der Behörden auf keinen Fall überzogen sind, sondern
angesichts der Gefahren einer solchen Pandemie logisch und nachvollziehbar.
Alle Maßnahmen sollen uns nämlich davor schützen, dass nicht jeder in seiner
Familie einen Krankheitsfall zu beklagen hätte oder in seinem Umfeld von einem
Todesfall wüsste.
Zuversichtlich sollten wir alle bleiben, weil in unserem Staat, die ökonomischen
Folgen zu meistern und staatliche Hilfen selbstverständlich sind. Es wird auch alles
getan, damit unser Gesundheitssystem funktioniert. Anstatt auf unsere
Politikerinnen und Politiker in Endlosschleife zu schimpfen, sollten wir
sie auch mal loben. Sie leisten in dieser Krise genau das, was man von ihnen
erwarten kann. Das ist nicht in jedem Staat der Welt so.
Wir nehmen die Herausforderungen des Coronavirus aber auch als Gemeinschaft an
und wissen, dass wir diese Krise überstehen werden.
Wir wissen auch, dass diese Tage und Wochen für viele eine hochemotionale
Situation ist, gerade für Menschen, die auf soziale Kontakte angewiesen sind,
die ängstlich sind, die nicht wissen, wo und wie sie ihre Kinder unterbringen können,
die Sorgen um ihren Arbeitsplatz und ihre finanzielle Lage haben.
Wer in diesen Tagen trotzdem Ängste durch Horrornachrichten und Fake News
schürt oder weiter Hetze betreibt, handelt in höchstem Maße unverantwortlich.
Wir sind jetzt aufgerufen, miteinander auf unser Herz zu hören und der Vernunft zu
folgen, damit wir gemeinsam eine globale Krise dieses Ausmaßes
überwinden können. Das gilt nicht nur weltweit, sondern vor allem auch in unserem
unmittelbaren Umfeld. Gerade in diesen Zeiten ist menschliches Miteinander und
Zusammenhalt wichtig.
Deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass wir unsere Hilfe all denen
anbieten, die sie brauchen.
Rufen Sie/ ruft uns an, dann können wir miteinander reden und gegebenenfalls
Hilfe anbieten und nach Lösungen für Ihr/dein Problem suchen und finden.
Unter diesen Telefonnummern können Sie uns erreichen:
Brigitte Heilmann 06407 – 5770
Raphael Omokoko 06407 – 5087
Karlheinz Erbach 06407 – 5301

Andere Nummern auf unserer Homepage.
Bleiben Sie/ bleibt alle gesund und munter. Es kommen wieder fröhlichere Zeiten.
SPD Ortsverein Allendorf/Lumda
Brigitte Heilmann